Birgitt Bolsmann Retrospektive

29.01.2017 - 26.03.2017

Abbildung © Kurt Haug, Nachlass Birgitt Bolsmann

Birgitt Bolsmann (1944 – 2000) war eine Hamburger Malerin. In ihrem Werk beschäftigte sich die Künstlerin vorwiegend mit der Darstellung von Mädchen- und Frauenportraits. Die Protagonistinnen in Bolsmanns Gemälden stammen zum einen aus ihrem persönlichen Umfeld und zum anderen aus Werbeanzeigen. Neben autobiographischen Themen und Bezügen konzentrierte sich die Malerin früh darauf, den schönen Schein von Modefotos und Werbeklischees als frauenfeindlich zu entlarven. In ihren Gemälden und Zeichnungen blieb Bolsmann einem realistischen Darstellungsprinzip treu und begründete diese Entscheidung mit den folgenden Worten: »Ich habe mich während meines Studiums mit abstrakter Kunst auseinandergesetzt und dabei festgestellt, daß ich die Themen, die mich wirklich berühren, mit ihr nicht darstellen kann. Ich möchte eine klare Bildsprache benutzen, die für möglichst viele Menschen auch ohne verbale Kunstvermittlung verständlich sein soll.«

 

FÜHRUNGEN DURCH DIE AUSSTELLUNG:

 

Sonntag, 12.02. um 15:00 Uhr (mit Angeline Schube-Focke M.A.)

 

Freitag, 24.02. um 15:00 Uhr (mit Angeline Schube-Focke M.A.)

 

FINISSAGE:

 

Sonntag, 26.03. um 15:00 Uhr / Dialog-Führung: Angeline Schube-Focke M.A. im Gespräch mit Prof. Kurt Haug

Freitag, 10.03. um 19:00 Uhr

PORTFOLIO-ABEND

Birgitt Bolsmann - Sichtung von Frühwerken, Zeichungen und Vorlagen

Angeline Schube-Focke M.A. im Gespräch mit Prof. Kurt Haug

Autobiographisches, 1981
Liegender Kopf, 1977

Zum ersten Mal in diesem Jahr veranstaltet das Kunsthaus Hänisch einen Portfolio-Abend, um Besuchern der Ausstellung Birgitt Bolsmann - Retrospektive die Möglichkeit zu geben, tiefer in das Werk und Schaffen dieser außergewöhnlichen Künstlerin einzutauchen. Im Gespräch mit Angeline Schube-Focke stellt der künstlerische Weggefährte und Ehemann von Birgitt Bolsmann, Prof. Kurt Haug, weitere Gemälde, Zeichnungen, fotografische Vorlagen und Webarbeiten der Künstlerin vor. Es ist ein besonderes Erlebnis ein Portfolio beziehungsweise eine künstlerische Mappe zu erkunden und die fragile Schönheit von ungerahmten Zeichnungen und Skizzen zu entdecken.

Kartenvorverkauf ab sofort im Kunsthaus: 10,-€ / 7,50 € (für Mitglieder)

 

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Freitag, 17.02. um 19:00 Uhr 

VORTRAG: Können Frauen Kunst?

Dr. Alf Hermann, Kunsthistoriker (Stiftung Louisenlund) 

in Begleitung von Sergej Leipson, Pianist

 

 

Frida Kahlo -Die zwei Fridas-, 1939
Dorothea Tanning -Birthday-,1942

Pressetext

Mit einer etwas außergewöhnlichen Veranstaltung, die Bildende Kunst und Musik miteinander verbindet und den durchaus provozierenden Titel trägt, „Können Frauen Kunst?“, wird der langjährige Kunst-Lehrer der Stiftung Louisenlund und neue Künstlerische Beirat des Kunsthauses Hänisch, Dr. Alf Hermann, die diesjährige Vortragsreihe des Kunsthauses eröffnen. Er wird sieben große Damen der Kunstwelt vom Barock bis zur Gegenwart angemessen würdigen, indem er deren Gemälde projiziert und kommentiert. Gleichsam als kongeniale Begleitung der gemalten Kunst wird der russische Pianist Sergej Leipson Klavierstücke von Komponistinnen spielen, die zu Unrecht im Schatten ihrer männlichen Konkurrenten standen oder immer noch stehen. Sie sollen den optischen Eindruck der Gemälde akustisch verstärken und zum richtigen Verständnis der Bilder emotional beitragen.

 

 

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17. Juli bis 25. September 2016

Land zwischen Wolken und Meer

Frauke Gloyer

 

 

Frauke Gloyer sucht ihre Motive sorgfältig aus und malt das, was sie wert hält, direkt von der Natur, d.h. in der Landschaft bei jedem Wetter, jeder Temperatur. Sie ist mit Nordfriesland besonders verbunden und hat feine Sinne für Licht und Stimmungen über Wattenmeer und Land. Ihre Kunst führt den Betrachter dazu, die Einheit der Natur mit den Behausungen und Zeugnissen menschlicher Arbeit, aber auch mit dem Anteil der Tiere darin so wieder zu entdecken, wie sie sie zuvor gefunden hat. Dabei schafft sie es in ihren Bildern, der Landschaft einen Zauber zu bewahren, den diese in kostbaren Momenten ausstrahlt. Arbeitsfelder: Landschaften, Stillleben, Portraits, Tiere

Geboren 1961 in Flensburg. Studium der freien Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig (Professoren Lienhard v. Monkiewitsch und Roland Dörfler). Seit 1988 freischaffend in Niebüll, seit 2008 in Galmsbüll/Nordfriesland tätig.

Seit 1984 Ausstellungen in Museen und Galerien. 2013 Kunstpreis der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft mit den Norddeutschen Realisten. Monographische Kataloge und Bücher.

 

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24. April bis 26. Juni 2016

 

 

 

 

 

Heimspiel

 

 

Künstler der Region

 

 

Clemens Richter, Bernd Sievers, Thomas-Anton Stribick

 

 

Frank Poppner, Otto Neumeister, Alf Becker

 

 

Susanne Tack

 

 

Alf Becker (1953*), Hasselberg

„Meine Stahlskulpturen sprechen eine reduzierte Formensprache mit vorwiegend geometrischen Formen. Es entstehen klare Skulpturen mit symbolischem Charakter in Bezug zum Thema Mensch…..
Mein Arbeitsmaterial ist vorwiegend Corten - oder Edelstahl und zum Teil auch in Verbindung mit Granit, dem ältesten Material auf der Erde.“

Susanne Tack, Hasselberg

„Seit zwanzig Jahren ist Papier in seiner ganzen Vielfalt für mich ein faszinierendes und wichtiges Arbeitsmaterial. Wurde es zunächst für Strukturbildung oder zum Schichten in Verbindung mit Acrylfarbe für Farbflächen genutzt, so gibt es heute auch reine Papiercollagen, die bis in den Bereich des Papierreliefs reichen. Ich schneide, reiße, rolle, falte und schichte vor allem Tageszeitungen, Zeitschriften oder Pappe. Fragmente von Zeitgeschehen bleiben zum Teil sichtbar und lesbar.“

Otto Neumeister (1937*), Rabenkirchen

„Halte meine Bilder für leicht "lesbar". Persönliche Problem- und Aufgabenstellung, Landschaften, Objekte, geometrische Elemente in Landschaften und Objekten; Raumirritationen, Transparenz. Einfache, großzügige Kompositionen, expressiver, schichtweiser Farbauftrag. In Bildern der letzten Zeit Einbeziehung von Räumlichkeit durch Vordergrund – Hintergrund-Überlagerungen und extreme Größenunterschiede (Gondelteile in den Bildern " Brarupmarkt I und II", Flugzeugteile bei "Westküste II ").

Frank Poppner (1961*), Kappeln

Mit Till Gruhl zusammen erschuf er zahlreiche Gesamtkunstwerke im Feld der Innenarchitektur, Tempelbau, Luxusbäder & Möbelobjekte.
Von 1995 bis 2014 in Spanien lebend als freischaffender Künstler mit zahlreichen Ausstellungen und dem Erforschen des Lichtes und des Wassers erfüllt.

Clemens Richter (1952*), Thumby

Seit den 90er Jahren befasst Richter sich mit experimenteller Fotografie. Richter entwickelt experimentelle Fotokunst-Projekte in der Luft, unter Wasser und um Themen imaginärer Räume.
Die präsentierten Aufnahmen zum Thema Lufträume zeigen experimentelle unmontierte Originalaufnahmen (nicht ›gephotoshopt‹).
Dafür dient eine Aufnahmetechnik, die sich an den Enden offener, halbtransparenter oder lichtreflektierender, vor den Objektiven angebrachter Hohlkörper bedient. Diese Hohlkörper fokussieren den Blick in die Raumtiefe und ziehen Grundfärbungen, Lichtbrechungen und Spiegelungen in das Gesamtbild hinein.

Bernd Sievers (1939*), Esgrus

Seit 1996 intensive Beschäftigung mit experimentellen Techniken der Malerei; Es entstehen experimentelle Arbeiten mit den unterschiedlichsten Materialien, die den späteren Bildcharakter mitprägen. Überwiegend benutzt Sievers hierbei Ölpastellkreiden, die in mehreren Schichten aufgetragen werden. Aber auch Acryl- und Ölfarben finden Verwendung bei diesen sogenannten Mischtechniken.

Thomas-Anton Stribick (1963*), Rabenholz

„Meine Motivation und der Antrieb Bilder zu malen sind Leidenschaft und Faszination für die vielfältigen Erscheinungs- und Ausdrucksformen unseres Lebens. Da steht alles miteinander in Verbindung. Das Eine bedingt das Andere in wechselseitigen Beziehungen. Und ich male einfach wahnsinnig gerne und habe Vergnügen und Freude daran, neue und andere Welten zu erschaffen. Das Gewohnte hinter mir zu lassen und neu zu interpretieren. Das Fundament meiner Arbeiten bilden Bleistiftskizzen. Diese entstehen meistens spontan aus dem Augenblick der zeichnerischen Tätigkeit heraus. Manches entsteht aus Entwürfen von eigenen oder gefundenen Fotografien.
Die Gedanken, Worte und Assoziationen die sich beim Betrachter einstellen können, müssen von diesem selbständig entdeckt werden".

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Jan Laß

 

der unvergessene Maler vom Langsee

und

 

Eckener Schule Flensburg

 

Skulpturen - Abschlussarbeiten 2014

"in der Stadt"

 

 

 

Jan Laß - der unvergessene Maler vom Langsee

 

Jan Laß wurde am 30.01.1890 in Kappeln im Haus Schmiedestraße 10 geboren. Er war jüngster unter zehn Geschwistern und stammte aus einer der Gründerfamilien des Fischerdorfes Maasholm.

1905 - 1909 erlernte er das Malerhandwerk. Neben der Lehre besuchte er als Abendschüler die Kunstgewerbeschule in Flensburg. Jan Laß starb am 04.11.1958 in Kiel und wurde bei der Kirche von Böklund begraben.

Ab 1920 war er als freischaffender Künstler tätig. Kennzeichnend für seine Altonaer Schaffenszeit waren monumentale Figurenkompositionen zu christlichen Themen, aber auch zu dem Genre der modernen Industriegesellschaft. Seine Hafenansichten und seine Darstellungen von Arbeiterfiguren fanden besonderen Anklang. Berühmt wurde seine "Arbeitermadonna", eine "idealistische Synthese von religiösen und sozialen Bildinhalten".

In der Region Schleswig-Holstein fand er viel Beachtung für seine Landschafts-, Watt- und Küstenbilder. Wasser und Natur blieben für den Künstler unverzichtbare Kräfte. Seine Schaffensperiode am landschaftlich anmutigen Langsee reizte ihn immer wieder zu neuen malerischen Darstellungen.

 

 

In der Stadt - Abschlussarbeiten 2014 der Berufsfachschule für Holzbildhauerei Flensburg.

 

In einem jährlich und immer im 3. Ausbildungsjahr der Berufsfachschule Holzbildhauerei stattfindenden Wettbewerb sind Ende 2014 zu dem Thema "in der Stadt" Figuren, Figurengruppen und Reliefs entstanden. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse BFBi12 haben in einem Zeitraum von 7 Wochen eigenständige Entwürfe erarbeitet, geplant, vorbereitet und schließlich in Holz umgesetzt. Einige der prämiierten Holzskulpturen sind jetzt im Kunsthaus Hänisch zu sehen.

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16. Februar 2016

 

"Dein ist mein ganzes Herz....."

 

 

Lesung mit Angelika Baron

 

 

Liebesbriefe und -gedichte berühmter Frauen und Männer

Gedichte und Briefe voller tiefer Gedanken und Gefühle bekannter Dichter und Künstler. Die junge Clara Schumann, Paula Modersohn-Becker, Kurt Tucholsky oder die bewegende Liebeserklärung von André Gortz an seine Ehefrau, die wunderbarer nicht sein kann.

 

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27.09. - 06.12.2015

 

 

Zwei Schweizer Ansichten

 

 

Arbeiten von Frank Fischer (London)

 

 

und

 

 

Sylvie Moreillon (Lausanne)

 

 

Zwei originelle Blicke auf unsere tägliche Umgebung - zwei Vorgehensweisen, wie sie unterschiedlicher kaum sein können.

 

ZWEI SCHWEIZER ANSICHTEN - 2 Schweizer Künstler. Der Eine aus Zürich, in London lebend, die Andere von den Ufern des Genfer Sees. Der Eine findet seine Inspiration bei anderen Malern, deren Werke er auf seine persönliche Weise liest und chromatisch zerlegt. Die Andere findet ihre Themen sowohl in der alpinen Bergwelt als auch auf Grossbaustellen, was sich sowohl in dem Spektrum der Themen als auch in der Auswahl der Medien und Techniken niederschlägt. Frank Fischer und Sylvie Moreillon.

Zwei originelle Blicke auf unsere tägliche Umgebung, zwei Vorgehensweisen, wie sie unterschiedlicher kaum sein können.

www.frankfischer.co.uk
www.sylviemoreillon.com

 

Frank Fischer (geb. 1974)

 

Frank Fischer lässt sich durch Meisterwerke der Kunstgeschichte inspirieren, indem er sie mit Hilfe des Computers analysiert und auf seine persönliche Weise als Linienmuster wieder herstellt. Der Rhythmus der extrahierten Farbelemente, die Stimmung des Bildes und die Eigenwilligkeit der in Acrylfarben gegossenen Linien ergeben eine Farbkomposition, die eindeutig eine Beziehung zu dem Original hat aber hauptsächlich durch die Kraft der eigenständigen Ausstrahlung wirkt.

Ein Schwerpunkt der Ausstellung werden Interpretationen von Werken des Malers Emil Nolde sein, während die Wechselwirkung zwischen Original und Interpretation durch die Anwesenheit von Werken des Schweizer Malers Charles Clément und den entsprechenden Interpretationen ermöglicht wird. Zusätzlich werden Interpretationen von Werken weiterer bekannter Künstler gezeigt.

F. Fischer: Ausbildung zum Hochbauzeichner, gefolgt durch Kunststudium in der Schweiz (Romanshorn) und London. Bachelor, anschliessend Master of Art des Chelsea College of Art and Design.

Einzel- und Kollektivausstellungen in UK, FR, DK, BE, CH, NL, VZ; Kunstmessen. Auftragsarbeiten für Firmen und Privatpersonen.

 

Sylvie Moreillon (geb. 1960)

Mit ihrem Auge für die Aesthetik und Vergänglichkeit der beim Eingriff des Menschen entstehenden Formen und Strukturen auf Grossbaustellen, sowie dem Wunsch diese Momente einzufangen und zu konservieren, beschränkt sich Sylvie Moreillon nicht auf eine gemalte Abbildung der vorgefundenen Szenen, sondern arbeitet auch dreidimensional. Sie hat sich mit den verschiedensten vor Ort vorhandenen Materialien und Objekten auseinandergesetzt und sie einer neuen, künstlerischen Bestimmung zugeführt. Stahlrohre, Stahl-Hobelspäne, Sandsteinabdrücke und andere Materialien sind zusätzlich zu Farbe und Tuch ihre Ausgangsmaterialien.

 

Die im Kunsthaus stattfindende Ausstellung ist zwar hauptsächlich Bildern in Oel, Acryl und Tusche mit den Themen “Natur”, “Bauen/Technik” und “Impressionen” gewidmet. zusätzlich werden aber auch einige archäologisch anmutende Sandsteinabdrücke gezeigt, die die Spuren von Grabwerkzeugen konservieren.

S. Moreillon: Studium der Kunstgeschichte, Geschichte des Altertums und der Archäologie. Kunstausbildung hauptsächlich autodidaktisch, intensive Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Handwerkern, Technikern und Ingenieuren bei der Umsetzung von Projekten und dem Erwerb der benötigten technischen Fähigkeiten.

Einzel- und Kollektivausstellungen in der Schweiz und Frankreich. Auftragsarbeiten für Firmen (u.a. Nestlé, Philip Morris), Privatpersonen und für die öffentliche Hand -----

 

 

 

 

16.10.2015

 

 

Dshamilja

 

 

Eine Novelle von Tschingis Aitmatow

 

 

mit musikalischen Werken von Arutjunjan, Rachmaninow, Tschaikowski u.a.

 

 

Sprecher: Andreas Voigt
Violoncello: Anne Gayed, Klavier: Thomas Nich

 

Dshamilja, das ist eine junge Frau, die gerade erst seit ein paar Monaten verheiratet ist. Ihr Mann wird jedoch an die Front geschickt, es ist Krieg, der zweite Weltkrieg, und sie muss, wie viele andere Frauen auch, die Arbeit der Männer übernehmen. Dann aber wird durch die Macht der Liebe ihr Leben unglücklich - glücklich....

Wie dies geschieht, wird von einem Jungen erzählt, der als Fünfzehnjähriger ebenfalls schon hart arbeiten muss, weil fast alle Männer fort oder verletzt und gebrochen wieder zurückgekehrt sind.

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28. Juni bis 13. September

 

 

„auf dem Weg ins unbekannte“

 

 

Malerei und Skulptur von Ingo Kühl

 

Der in Berlin und in Keitum auf Sylt lebende Künstler Ingo Kühl wurde 1953 in Bovenau in Schleswig-Holstein geboren. Nach seinem Realschulabschluss machte er eine Zimmererlehre und besuchte das technische Gymnasium in Rendsburg

In den siebziger Jahren absolvierte er ein Architekturstudium an der FH Kiel in Eckernförde, die er als Diplom-Ingenieur Architektur verließ. Es folgte kurz darauf ein Studium der Architektur und Bildenden Kunst an der Hochschule der Künste in Berlin

Nach viele Reisen und einem Jahr in der Südsee lebte Ingo Kühl außer in Berlin auf der Insel Sylt, von wo aus er erneut ins Unbekannte aufbricht, nicht nur seine nächste Umgebung, sondern auch zum Beispiel nach Patagonien und Feuerland, um die unmittelbaren Eindrücke in diesen Landschaften „am Ende der Welt“ in Malerei umzusetzen.

Der Künstler schreibt: „Ich will mich den Kräften dieser Natur aussetzen, sie spüren, verinnerlichen und einfließen lassen in meine Malerei, vor Ort, direkt – darin sehe ich den Sinn meiner Arbeit hier.“

Ingo Kühl lebt und arbeitet seit 35 Jahren als freier Maler. Die Architektur spielt in letzter Zeit wieder eine größere Rolle, ist aber der Malerei immer noch untergeordnet.

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13.09.2015

 

 

11.00 Uhr

 

 

Finissage zur aktuellen Ausstellung mit Werken von Ingo Kühl

 

 

auf dem weg ins unbekannte

 

 

Sarah Kirsch - Leben und Werk

 

 

Vortrag von Helga Ramge

 

Wenige Lyrikerinnen erhielten den Büchner-Preis. Sarah Kirsch bekam ihn 1966. Ihr Werk aus ihrem "zweigeteilten Leben" - in der DDR und in der Bundesrepublik - gehört zur bedeutendsten Lyrik der Nachkriegszeit bis heute. Sarah Kirsch starb 2013.

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Dienstag, d. 18. August 2015

 

um 19.30 Uhr im Kunsthaus Hänisch

 

Dürers Reisen

 

 

Lichtbildvortrag von Eva Rostock

 

Albrecht Dürers Ruf als bedeutender deutscher Maler, Grafiker und Kupferstecher hat bis heute nicht an Glanz verloren.

Eva Rostock erzählt in ihrem Lichtbildvortrag, wie er vor 500 Jahren die italienische Renaissance über die Alpen nach Deutschland holte, in sein Wirken einbezog und unvergängliche Werke schuf, die Maßstäbe bis in die Gegenwart setzten.

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                                                  7. Juli 2015

 

Die Malerkolonie von Skagen

 

Ein Lichtbildervortrag von Dr. Renate Fechner

Der Malstil der Skagenmaler ist realistisch bis impressionistisch, entsprechend der Freilichtmalerei der französischen Künstler. Ansichten von Skagen und seiner Umgebung entstehen, naturgemäß viele Seestücke, das harte Leben der Fischer ist ein großes Thema, aber auch Porträts und intime Interieurszenen.

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19. April bis 14. Juni 2015

 

 

Kappeln und Umgebung

Malerei von Michael Arp und Hans-Joachim Billib

 

Im Jahr 2013 sind die beiden hochgeschätzten Maler Michael Arp (Jg. 1955) aus Grödersby und der Berliner Hans-Joachim Billib (Jg. 1954) verstorben.

Die beiden Künstler waren bereits mit ihren Arbeiten in unterschiedlichen Zusammenhängen im Kunsthaus Hänisch zu sehen. Nicht nur mit der Präsentation ihrer Bilder, sondern auch als Mitglieder des Kunsthauses waren sie dem Verein eng verbunden.

Mit Hilfe und unter Mitwirkung von Christin Arp und Margit Billip sollen die beiden Künstler nun in einer gemeinsamen Ausstellung, die einen Querschnitt durch das jeweilige Werk zeigt, geehrt werden.

Beide Maler waren durch das gemeinsame Arbeiten im Kreis der Norddeutschen Realisten und darüber hinaus auch persönlich miteinander verbunden. Das Interesse an der sichtbaren Wirklichkeit stand dabei im Mittelpunkt, führte jedoch zu zwei ganz unterschiedlichen künstlerischen Arbeitsweisen in der Malerei.

In den Bereichen Stillleben und Landschaft, die so verschieden von beiden behandelt wurden, kann eine spannende Gegenüberstellung, ein Künstlerdialog, entstehen, der den besonderen Reiz der Ausstellung ausmacht.

 

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Dienstag, den 12. Mai 2015

 

 

Heide Jahnke

 

 

liest Gedichte

 

 

von diesem impertinenten grün

 

 

Naturlyrik, so vielfältig wie eine wilde Wiese und so formenreich wie ein alter Garten. Als leidenschaftliche Gärtnerin bringt Heide Jahnke Natur kunstvoll und virtuos zur Sprache. Sie demonstriert damit auf ihre ganz eigene Weise, warum die literarische Gattung „Naturlyrik“ so unverwüstlich ist wie der Löwenzahn. Wer mag, der begleite eine botanische Reise durchs Jahr!

 

 

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                                  8. Januar 2015 – 05. April 2015

 

 

       Wasser und Himmel im Auge

 

 

Hans Holtorf

 

und seine Schüler

 

        Lutz Theen, Hedda Theen-Pontoppidan und Heinrich Kutzer

 

Hans Holtorf 1899 in Friedrichstadt an der Eider geboren und von 1935 bis zu seinem Tode 1984 in einem kleinen, selbsterbauten Haus in Bockholmwik an der Flensburger Außenförde ansässig, zählte zu den Stillen im Lande, aber auch zu den Großen. In Wirklichkeit war Holtorf eine geniale Doppelbegabung, gleichwertig als Meister des Pinsels und Zeichenstiftes wie als Theatermann, der in den Jahren 1920 bis 1925 mit dem von ihm gegründeten und gesteuerten „Maskenwagen“ ganz Deutschland durchrollte und ausnahmslos überall Begeisterung auslöste. Lutz Theen 1913 in Tsingtau, China geboren und 2001 in Dollerup gestorben. Nach einigen Kind¬heitsjahren in China machte er sein Abitur auf der Nordseeinsel Spiekeroog. Dort lernte er als Lehrer sein künstlerisches Vorbild Hans Holtorf kennen und folgte ihm an die Ostsee nach Langballig. Im unmittelbaren Leben in der Natur wollte er die Malerei erlernen. Hier traf er auch seine spätere Frau Hedda Pontoppidan (1912-2013), die als private Schülerin bei Hans Holtorf studierte. Nach dem Krieg lebten beide zusammen als freie Maler, Grafiker und Restauratoren für norddeutsche Volkskunst. Der Dritte im Bunde der Holtorf-Schüler war Heinrich Kutzer (1911-1986). Kutzer unterrichtete viele Jahre als Kunsterzieher in Louisenlund.Es werden 85 Werke gezeigt.

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Abendveranstaltung

                               Montag, den 09. Februar 2015

                                        „Finnischer Tango“

Die geheime Leidenschaft des Nordens mit Meike Salzmann (Konzertakkordeon) und Ulrich Lehna (Klarinette)  

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                                     12. 9. bis 7. 12. 2014

                             Katharina Duwe und Mini Blume

Die Arbeiten der deutschen Malerin Katharina Duwe und der Dänin Mini Blume handeln vom Menschen in Wechselwirkung und Auseinander- setzung mit unterschiedlichen Lebensräumen. Ist es bei Mini Blume die Natur, so steht bei Katharina Duwe die urbane Welt im Mittelpunkt der Betrachtung.

Mini Blume zog es 1997 in eine dünn besiedelte Region auf Lolland, nachdem sie an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen freie Kunst studiert hatte. Ihre Werke zeigen Pflanzenformen und Landschafts- eindrücke, die sie mit figürlichen Motiven verbindet. Mit Ölfarbe oder Gouache, manchmal nur in Umrissen und mit dem Auge einer Zeichnerin, fängt sie so die leisen und zarten Momente ein, die in der Begegnung von Mensch und Natur liegen können.

Die Gemälde von Katharina Duwe zeigen Momentaufnahmen einer pulsierenden Großstadt. Ihre Bilder vermitteln den Eindruck ständig wechselnder Lichtsignale, bewegter Verkehrsströme auf Straßen oder Plätzen, dazwischen Fußgänger oder Fahrradfahrer, Hauserzeilen und Reklametafeln. Die bekannte Hamburger Künstlerin verarbeitet in ihren farbintensiven Bildern alltägliche Eindrücke aus Metropolen und spiegelt damit ganz zeitgemäß unsere Gegenwart.

 

Beide Malerinnen gehen in ihrer künstlerischen Arbeit der Frage nach, inwiefern die Begegnung mit der Umwelt von äußerlichen Reizen abhängig ist und wie sich diese Ei

 

 

» Abendveranstaltung

Dienstag, den 21. Oktober 2014, um 19.30 Uhr

 

Die Kreutzersonate
 
 
eine Novelle von Lew Nikolajewitsch Tolstoi
Musik: Ludwig van Beethoven Violin Sonate No 9 op. 47 (Kreutzersonate)
 

Die 1890 veröffentlichte Erzählung schildert das Scheitern einer Ehe und deren tragisches Ende. Die „Kreutzersonate“ von Ludwig van Beethoven spielt hier eine entscheidende Rolle.

Andreas Voigt (Sprecher)

Daniela Rosenbaum (Violine)

Thomas Nick (Flügel)

» Ausstellung vom 13. Juli bis 28. September 2014

Lars Möller

Ulf Petermann

Till Warwas

Von Kappeln bis Flensburg

Angeln und die Schleiregion

 

In den Jahren 2013 und 2014 haben die drei Norddeutschen Realisten Lars Möller, Ulf Petermann und Till Warwas Landschaftsbilder zwischen Kappeln und Flensburg gemalt.

Die Ergebnisse dieses Projektes, das auf Initiative des Profundus-Kulturvereins der Stadt Kappeln, Mitbegründer Walter Plathe e.V. entstanden ist, werden im Kunsthaus Hänisch und in einer weiteren Ausstellung ab Ende August 2014 in der Kunsthandlung Messerschmidt in Flensburg zu sehen sein.

Es sind stimmungsvolle Ölbilder, die Kappeln und seine Umgebung mit dem künstlerischen Blick  gegenwärtiger Freilichtmaler ganz aktuell widerspiegeln.

» Abendveranstaltung am 22. Juli 2014, um 19.00 Uhr

Gustav Klimt
Lichtbildervortrag von Eva Rostock

Gustav Klimt (1862 - 1918), Begründer des Wiener Jugendstils, gehört zu den einfluss­reichsten Künstlerpersönlichkeiten auf dem Weg vom 19. Jahrhundert in die Moderne. Sein vielschichtiges malerisches Werk spiegelt das ästhetische Spektrum einer ganzen Epoche und erzielt auch heute noch auf dem Kunstmarkt allerhöchste Preise.

Eva Rostock zeigt in ihrem Lichtbildervortrag Werke aus allen Schaffensperioden von den frühen Allegorien über prachtvolle Frauenporträts und stille Landschaften bis zu den exquisiten Aktzeichnungen des alternden Meisters.


» Ausstellung vom 11. Mai bis zum 29. Juni 2014

Theodor Möller
1873 - 1953
Kappeln und Umgebung       
in alten Photographien

1950 schenkte der Photograph, Schriftsteller und Heimatforscher Theodor Möller (1873-1953) seine gesamte Bildersammlung dem Schleswig-Holsteinischen Landesamt für Denkmalpflege. Menschen, Landschaften und typische Motive schleswig-holsteinischer Ansichten haben ihn berühmt gemacht. Günther Fielmann verschenkte, jeweils mit Fokus auf eine bestimmte Region, Handabzüge von den Original-Fotoplatten an verschiedene Museen in Schleswig-Holstein. So erhielt das Kunsthaus Hänisch 2011 ebenfalls eine Schenkung, die nun in einer Ausstellung mit 88 Photographien zu sehen ist.

Entstanden sind die Bilder in den Jahren 1908 bis 1937. Sie zeigen die malerisch an der Schlei gelegenen Städte und Ortschaften in der Region um Kappeln. Photographien von bestechender Qualität, brillianter Tiefenwirkung und einer insgesamt hohen Attraktivität, die neben ihrem dokumentatorischen Wert den künstlerischen Anspruch Möllers zeigen.

» Ausstellung vom 9. Februar bis zum 27. April 2014

Arne Rautenberg und Volker Tiemann in Kappeln
Objekte und Worte im Raum

Eine Gemeinschaftsausstellung

Der Bildhauer Volker Tiemann (Jg. 1963) war 2012 mit seiner großen Werkschau „Stücke über die Schwerkraft“ auf dem Flensburger Museumsberg zu sehen.

Gemeinsam mit dem Schriftsteller und Künstler Arne Rautenberg (Jg. 1967), er erhielt in diesem Jahr die Liliencrondozentur für Lyrik, werden geistreiche und humorvolle Wort- Bild- und Holzarbeiten präsentiert, die ein spannendes Ausstellungserlebnis versprechen.

» Abendveranstaltung am 15.4.2014, um 19.00 Uhr

Arne Rautenberg   "wie die sekunde springt…"

 

Der Kieler Dichter und Künstler Arne Rautenberg wird im Kunsthaus Hänisch einen unterhaltsamen Querschnitt aus seinem lyrischen Schaffen präsentieren: Kindergedichte, Kindergedichte für Erwachsene, unterschiedliche lyrische Formen – vom Naturgedicht bis hin zur visuellen Poesie. Heitere Texte stehen im Vordergrund. Eins ist dabei klar: Vor Gedichten braucht man keine Angst zu haben, ganz im Gegenteil: Gedichte ermöglichen Entdeckungen. Mit wachen Sinnen lassen sich plötzlich in der eigenen Umwelt interessant funkelnde Splitter auflesen, die unter der Lupe zum Glitzern gebracht werden können. Die besondere Sprache oder Form eines Gedichts kann zu neuen Ideen oder Einsichten führen. Arne Rautenberg möchte den allzu großen Respekt vor Gedichten nehmen und zeigen, dass Gedichte ein Medium sind, mit dem man spielen und Spaß haben kann.

» Künstlergespräch

Arne Rautenberg und Volker Tiemann stellen sich am 13. März 2014, ab 19.00 Uhr dem Publikum und berichten in einem Künstlergespräch von ihrer Arbeit

 

Witzig, phantasievoll und philosophisch sind die Worte und Objekte, die zur Zeit im Kunsthaus Hänisch zu sehen sind. Und doch gibt ihre Kunst den Menschen Rätsel auf. Titel wie „Mein linker Arm beim Frühstück“ oder „honey makes the world go round“ verraten ungewöhnliche Perspektiven. Absurdität und Realität stehen dicht zusammen und werfen Fragen auf. Wie bringt ein Bildhauer seine Skulpturen aus Holz zum Schweben oder wo findet ein Wortkünstler seine Ideen?

  

Abendgottesdienst in der St. Nikolai-Kirche in Kappeln
Ich träumte die Bibel"

 

Der erste Abendgottesdienst im neuen Jahr wird anlässlich der Ausstellung "Ich träumte die Bibel" von Marc Chagall zu den Geschichten des Alten Testaments stattfinden.

Der Gottesdienst kreist um die Traumthematik: Ist der Traum der Schlüssel zur Schrift? Erschließt die Bibel das Innerste des Menschen? Ist es umgekehrt? Oder beides? Wie stark ist unser unterbewusstes Seelenleben auf Bilder angewiesen?

Der träumerische Zugang Chagalls zur Bibel und die meditative Form des Abendgottesdienstes sollen einander dabei spielerisch (oder träumerisch) ergänzen.

Der Gottesdienst wird inhaltlich von der künstlerischen Leiterin des Kunsthauses Hänisch Dr. Christina Kohla und Pastor Dr. Karsten Petersen gestaltet. Beginn ist um 18:00 Uhr.

Ausstellung vom 1. 11. 2013 bis zum 19. Januar 2014

 

"Ich träumte die Bibel"
Original-Lithografien
von Marc Chagall

 

Mit seinen poetischen, traumhaften Bildern ist Marc Chagall in der ganzen Welt bekannt und einer der wichtigsten Künstler der klassischen Moderne.

Das Kunsthaus Hänisch zeigt für drei Monate 65 Lithografien von Marc Chagall (1887-1985) zu den Geschichten des Alten Testaments.

Die Leihgaben stammen aus der Privatsammlung von Christa Kraemer, einer ehemaligen Kirchenmusikerin, die heute im Damenstift des Klosters Neuenwalde bei Bederkesa lebt. Bereits seit vielen Jahren verleiht Frau Kraemer ihre Sammlung, um die eindringlichen Bilder von Marc Chagall und damit auch die vieldeutigen biblischen Erzählungen einem größeren Publikum zugänglich zu machen.

Bei den ausgestellten Bildern handelt es sich um Lithografien aus verschiedenen Grafikzyklen Marc Chagalls. In den Jahren 1956 und 1960 wurden die Blätter für „La Bible" und „Dessin pour la Bible" in der Pariser Zeitschrift Verve von Tériade herausgegeben und bei dem bekannten Lithografen Ferdinand Mourlot gedruckt. Ein weiterer Bibel-Zyklus umfasst die großformatigen Lithografien zum Exodus aus dem Jahr 1966, der heute nur selten so vollständig zu sehen ist.

Chagalls Bilder bieten einen ganz eigenen Zugang zum Alten Testament.

Sie zeigen neben der Schöpfungsgeschichte auch die großen Frauengestalten, wie Sarah und Esther, oder die Geschichte von Mose und dem Auszug aus Ägypten. Ebenso sind Hiob, die Propheten Jesaja, Jeremias und Daniel oder die Könige David und Salomo dargestellt. Die bekanntesten Lithografien aus der Sammlung sind das innige Doppelporträt von „David und Bathseba", der in sich hinein lauschende „David mit mit der Harfe" oder die traumhafte Darstellung vom „Paradies mit grünem Esel".

Am 22. 11. 2013, um 20.00 Uhr und am 23.11. 2013, um 15.00 Uhr in der Koslowski-Halle in Kappeln:
„Rockers gahn nich in Rente!“

Ein Rock-Musical von „de Baggeluten vun Nordangler Speeldeel mit Text und Regie von Wolfgang Börnsen 

Benefizveranstaltung des Seniorenbeirats und FRANKA zugunsten des „Kunsthaus Hänisch“ und der „Kulturstiftung der Stadt Kappeln“. Schirmherr ist der Bürgermeister von Kappeln Heiko Traulsen.

Heinrich Heine "Die lachende Träne im Wappen"

Gedichte gelesen von

Dr. Gerd Erdmann – Rezitator und Publizist

Dr. Dieter Andresen – Theologe, Publizist und Rezitator

(Niederdt. Literaturpreis der Stadt Kappeln)

„…der Wohlklang, der Scharfsinn und der Stil – und damit ist schon charakterisiert, was Heines bahnbrechendes Werk von beinahe allen seinen Vorgängern und beinahe allen seinen Nachfolgern unterscheidet… Heine hat der deutschen Literatur, der Poesie ebenso wie der Prosa, neue Möglichkeiten eröffnet, neue Wege gewiesen. Ihm ist geglückt, was Europa den Deutschen kaum mehr zutraute: ein Stück Weltliteratur in deutscher Sprache. (Marcel Reich-Ranicki, 1997 über Heinrich Heine)

» Ausstellung vom 30. Juni bis 12. Oktober 2013

Mittsommerlicht
Skandinavische Kunst
 
Bertil Sjöberg, Søren J. Søndergaard und Jan Jensen
 
 

Mit der diesjährigen Sommerausstellung begibt sich das Kunsthaus Hänisch über die Grenze nach Skandinavien. Drei sehr unterschiedliche Positionen künstlerischer Auseinandersetzung mit Licht, Sommer und dem breiten Spektrum menschlicher Empfindungen zeigen die Arbeiten der dänischen Künstler Jan Jensen (Jg. 1949) und Søren J. Søndergaard (Jg. 1960) sowie die des schwedischen Malers Bertil Sjöberg (1914 -1999) in einer sehenswerten Auswahl.

» Kunstauktion zugunsten des Kunsthauses

Am Sonntag, den 28. Juli, um 15.00 Uhr findet eine öffentliche Bilder-Versteigerung in der Stadtpassage Kappeln (Rathausmarkt) statt.

Für diese Auktion wurden von Künstlern, Mitgliedern und Freunden über 100 Werke zur Verfügung gestellt, u.a. von Michael Arp, Rupprecht von Vegesack, Nikolaus Störtenbecker, F. Filipovic, M. Rzadkiewicz, G. Bettermann u.v.a.

Ab Dienstag, den 23. Juli können diese Bilder täglich von 11.00 – 17.00 Uhr besichtigt, Gebote abgegeben sowie preiswerte Bilder im Sofortkauf erworben werden.

Der Erlös fließt ohne Abzüge dem Kunsthaus Hänisch zu.

» Abendveranstaltung am Montag, den 8. Juli 2013, um 19.30 Uhr

Liederabend mit Marion Rossen (Gesang) und Klaus Schneider (Piano)

Beide Musiker blicken auf über 20 Jahre Erfahrung zurück und treten im norddeutschen Raum auf. Sie waren Mitglieder in unterschiedlichen Formationen

Die Sopranistin Marioan Rossen ist ausgebildet in klassischem Gesang. Ihre musikalischen Vorlieben liegeb in der Interpretation bekannter Lieder und Chansons.

Klaus Schneider ist seit frühester Kindheiit mit dem Klavier vertraut. Heute unterrichtet an den Musikschulen in Kiel und Itzehoe und ist als Organist tätig.

 

Montag, 13. Mai 2013, um 19.30 Uhr

Picasso - Ein Lichtbildervortrag von Eva Rostock

Wiederholung der Veranstaltung aufgrund der sehr großen Resonanz!

 

» Ausstellung vom 24. März bis zum 9. Juni 2013

Lebenswelten
 
Armin Mueller-Stahl
Malerei und Arbeiten auf Papier

 

Armin Mueller-Stahl (geb. 1930) gehört ohne Zweifel zu den klassischen künstlerischen Mehrfachbegabungen der deutschen Kulturgeschichte. Er ist einer der bedeutendsten lebenden deutschen Schauspieler und studierter Konzertgeiger. Von sich selbst sagt er: „Das Malen, Schreiben, Musizieren und die Schauspielerei gehören für mich einfach zusammen."

In Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Lübeck ist es möglich geworden, einen weiten Einblick in das bildkünstlerische Gesamtwerk von Armin Mueller-Stahl zu geben.

 

» Abendveranstaltung, Dienstag, 09. April 2013

Picasso
Lichtbildervortrag mit Eva Rostock

Aus Anlass seines 40.Todestages hält Eva Rostock einen Vortrag über Leben und Werk von Pablo Picasso. Er gilt als der bedeutendste Künstler des 20. Jahrhunderts, kein anderer hat ein solch umfangreiches Werk bei immer wieder wechselnden Stilrichtungen hinterlassen, niemand hat die Kunstwelt seiner Zeit so begeistert, erregt, in Atem gehalten und gespalten wie dieser geniale Spanier.

Es werden Arbeiten aus allen Schaffensperioden gezeigt, wobei der Schwerpunkt auf dem Frühwerk mit Blauer/Rosa Periode bis zu „Guernica“ liegen wird.

»  Ausstellung vom 3. Februar bis zum 10. März 2013

Wege zur Abstraktion
Eine Schülerausstellung und Werke von Claus Vahle

Unter der Leitung von Kai Feddersen hat die Klasse 13e der Klaus-Harms-Schule in Kappeln das Konzept dieser Ausstellung selbstständig entwickelt und Schulen der Region zur Beteiligung eingeladen. Daraufhin haben sich Schulklassen verschiedener Schulen mit dem Thema auseinandergesetzt und kreative Arbeiten auf Papier und Leinwand sowie Collage-Techniken mit plastischen Elementen oder Masken eingereicht.

Anhand dieser Vielfalt jugendlicher Kunst hat die 13e eine Ausstellung kuratiert, die anschaulich macht, wie abstrahierendes Arbeiten in der Kunst funktionieren kann und welche individuellen Wege zur Abstraktion mit bildnerischen Mitteln beschritten wurden.

Zusätzlich werden in zwei separaten Räumen zum gleichen Thema Werke von Claus Vahle (geb. 1940) zu sehen sein, der Ende der sechziger Jahre die Studentenunruhen in Berlin mit ihrer Forderung nach mehr kritischem Bewusstsein und Gleichberechtigung in Gesellschaft und Politik miterlebte. Im Geist der Pop Art fand er in Zeichnungen, Siebdrucken und Ölgemälden zu kritischen künstlerischen Formulierungen, die bis heute aktuell sind. Auch seine Holzmontagen der letzten Jahre nehmen geistige sowie reale Fundstücke des Lebens auf und stellen sie in der Abstraktion dar.

» Abendveranstaltung: Montag, 11. Februar 2013, 19.30 Uhr

Mensch, Eugen Roth!“

Der Schauspieler und Rezitator Wolfgang Berger liest seine Auswahl aus dem reichhaltigen Werk Eugen Roths.

Wolfgang Berger spielte Theater in Hannover, Osnabrück, Schleswig und Lübeck. Seit mehr als 10 Jahren arbeitet er als Rundfunk- und TV-Sprecher für den NDR, Spiegel-TV, arte, spricht Synchron, Hörspiele und Hörbücher.

Der Abend wird durch Annegret Bregas (Klavier) und Christa Höhne (Querflöte) musikalisch begleitet.

» Ausstellung vom 4. November 2012 bis zum 20. Januar 2013

Tiere hautnah

 

Plastiken, Skulpturen
und Zeichnungen
des Glücksburger
Bildhauers
Siegbert Amler

 

Auf seinen Reisen – auch in viele außereuropäische Länder – spürte der Glückburger Bildhauer Siegbert Amler (Jg. 1929) den unterschiedlichsten Tierformen nach.

Immer wieder aufs Neue hat der Künstler die Bewegungsabläufe, Haltungen und Charaktermerkmale der Tiere mit dem Zeichenstift festgehalten. In seinen eindringlichen Zeichnungen wird die intensive Beschäftigung und Kontaktaufnahme mit der freien Tierwelt deutlich. Seine plastischen Arbeiten zeigen die spannungsreichen Bewegungsabläufe oft im Gegensatz zu versunkenen, ruhigen Körperhaltungen. Dem Betrachter offenbart durch die Vielfalt der Werke ein faszinierender Einblick in die Beobachtungen des Künstlers.

» Ausstellung vom 1. Juli bis zum 14. Oktober 2012

Und freitags Fisch

 

Die diesjährige Sommerausstellung des Kunsthauses Hänisch steht im Zeichen des Fisches. Aufgrund seiner Vielgestaltigkeit und Symbolkraft ist der Fisch in der Kunst ein beliebtes Motiv. Diese Ausstellung zeigt, wie verschiedene Künstler sich in Malerei, Grafik und Skulptur mit diesem Thema auseinandergesetzt haben.

Hans-Joachim Billib     Hanno Edelmann      Günter Grass   Werner Lange    

Hanne Nagel-Axelsen     Peter Nagel     

Bertil Sjöberg    Nikolaus Störtenbecker   Bernard Schultze    

Ekkehard Thieme      Till Warwas

» Abendveranstaltung: Montag, den 12. November 2012

Der König der Welt
Salvador Dalí – Ein Leben als Gesamtkunstwerk

Ein Lichtbildervortrag des Kunsthistorikers Dr. Thomas Carstensen

„In der Kunst ist es anders als beim Fußball: In der Abseitsstellung erzielt man die meisten Tore“. Dieser originelle Vergleich stammt von Salvador Dalí (1904 – 1989). In der abseitigen Außenseiterrolle hat er sich zeitlebens am wohlsten gefühlt, immer getreu seiner Lebensmaxime: „Die Leute sollen über mich reden – schlimmstenfalls sogar Gutes!“Und so reden die Leute bis heute über ihn: Die einen feiern ihn als den einzigartigen Magier des Surrealismus – die anderen kanzeln ihn ab als den größten Scharlatan, den sich die Kunstgeschichte je geleistet hat. Seine clownesken Selbstinszenierungen sind legendär, doch hinter der Fassade des großspurigen Lautsprechers verbirgt sich auch ein scheuer Mensch, der oft an seiner Lebensangst verzweifelte.
Wie auch immer man zu Dalí und seiner Kunst steht: Er hat Bildwelten geschaffen, die zum kollektiven Gedächtnis des 20. Jahrhunderts gehören – eines Jahrhunderts des rasanten Fort-schritts und des unfassbaren Grauens. Und vielleicht hat Salvador Dalí recht damit gehabt, wenn er sagt: „Der Clown bin nicht ich, sondern diese auf monströse Weise zynische Gesell-schaft, die das Spiel der Seriosität spielt, um besser ihre Verrücktheit zu verbergen.“

» Dienstag, 13. September 2012: "Warum stehlen Menschen Kunst?"

Ein Vortrag von Dr. Stefan Vöhringer, Politikwissenschaftler, Kunsthistoriker und stellvertretender Direktor des Akademiezentrums Sankelmark

Raub und Diebstahl von Kunstwerken sind alte Phänomene. Seit es die Kunst gibt, gibt es auch ihre Diebe. Interpol und Bundeskriminalamt zählen den Raub von Kunstwerken der-zeit nach dem Drogen- und Menschenhandel zu den lukrativsten kriminellen Delikten. Allein in Deutschland wird schätzungsweise pro Tag mindestens ein Kunstwerk gestohlen.

Hollywood und die Filmindustrie suggerieren, es handele sich bei Kunstdieben um gebildete Gentlemen oder reiche Sammler, die für ihren stillen privaten Genuss stehlen lassen. Doch die Realität sieht anders aus.

»  Montag, 9. Juli 2012: Liederabend mit Evergreens - Chansons - Musicals Gesang: Marion Rossen; Piano: Klaus Schneider

» Ausstellung vom 1. April bis zum 10. Juni 2012

Ein Wetter wird geboren
Landschaftsbilder von Wolfgang Klähn

 

Der Hamburger Wolfgang Klähn (Jg. 1929) wurde bereits 1952 als junger Künstler wahrgenommen, als er den Auftrag erhielt, das kleine Treppenhaus der Hamburger Kunsthalle auszumalen. Sein ganzheitliches Kunstempfinden, in dem sich Mensch und Natur gegenseitig bedingen und untrennbar verbunden sind, offenbart sich nicht zuletzt in den ausgestellten Landschaften.

Die etwa 40 Werke umfassende Ausstellung entstand aus einer Verbindung der zum Teil verkäuflichen Leihgaben von Wolfgang Klähn mit seinen Werken aus dem Besitz des Schleswig-Holsteinischen Landesmuseums Schloss Gottorf in Schleswig.

»  Ausstellung vom 5. Februar bis 11. März 2012

Eine Brücke über die Schlei

Die erste Ausstellung im Jahr 2012 zeigt eine Reihe ganz unterschiedlicherkünstlerischer Techniken von Kappeln bis Flensburg. Von der Flensburger Werkkunstschule kommen kleinformatige, bemalte Skulpturen aus Lindenholz zum Thema „Strandleben". Heidi Hencken, eine in Kappeln ansässige Künstlerin, zeigt figürliche und abstrakte keramische Reliefs und Plastiken. Einen Rahmen finden diese plastischen Arbeiten durch die Bilder des Kappelner Fotografen Einar Maschmann von der Schlei-Brücke.

» Ausstellung vom 30. Oktober 2011 bis zum 15. Januar 2012

Kinder am Meer
Käte Lassen an der Westküste

» Die Hauptsache ist,
dass die Kinder – in der
Einsamkeit am offenen
Meer geboren – anders
in den Himmel sehen. «
                                                

Käte Lassen (1880-1956)

Die Flensburger Malerin zählt heute zu den bedeutendsten schleswig-holsteinischen Künstlerinnen der klassischen Moderne.

Ihre Motive fand sie vor allem an der Westküste Jütlands zwischen
Nordsee und Limfjord. Sie malte die Fischerleute mit ihren Kindern und Tieren in der oftmals kargen Dünenlandschaft am rauen Meer.
Neben den Kinderbuchblättern stehen im Mittelpunkt der Ausstellung aus dem Besitz des Flensburger Museumsberges auch die von Carl Max Maedge dem Nissenhaus in Husum gestifteten Werke Käte Lassens. Maedge besaß als enger Freund der Künstlerin ihrer eigenen Aussage nach ihre schönsten Werke.
Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem NordseeMuseum-
Nissenhaus Husum / Musemsverbund Nordfriesland, dem Künstlermuseum Heikendorf / Kieler Förde und Museet for Thy og Vester Hanherred Thisted / Heltborg Museum, Dänemark.

» Lichtbildervortrag am 9. Januar 2012 um 19.00 Uhr

Edvard Munch (1863-1944) -  Ein Vortrag von Eva Rostock
» Abendveranstaltung: Montag, 14. November 2011

Von Mozart bis Gershwin

Witzig & Virtuos
mit Holger Mantey am Flügel

 

„Einen ganzen musikalischen Kosmos im Kopf“, so titelte die FAZ nach einem Konzert des international bekannten Pianisten Holger Mantey im Sendesaal des Hessischen Rundfunks. Mantey schickt Altbekanntes durch seinen „Musik-Stile-Aufbereitungsgenerator“ und was dabei herauskommt, ist nicht selten Ungehörtes, oder sollte man besser Unerhörtes sagen? Mal leise-zart, mal mit atemberaubender Virtuosität lässt Mantey die Musik in einem neuen Licht erscheinen.
Der Pianist, der in 20 Ländern der Welt gefeierte Konzerte gab, „stellt die Musik auf den Kopf“. Er spielt Klassisches swingend und Swingendes klassisch, es gesellt sich das Original zur einfallsreichen Variation, wodurch Beethoven, Gershwin, Mozart und Co. auf eine frische, überraschende Weise interpretiert werden. Manteys eigene, zum Träumen anregende Piano-Balladen sind das i-Tüpfelchen in seinem Programm. Pointenreich führt er durch sein Konzert und beweist, dass man auch ohne den direkten Gebrauch der Finger Klavier spielen kann. Eintauchen und genießen!

» Ausstellung vom 26. Juni bis zum 3. Oktober 2011

Sommer an der See

Malerei und Grafik
von
Oscar Droege
Lars Mölller
Ulf Petermann
Jens Søndergaard

 

 

Hier stehen sich zwei historische und zwei zeitgenössische künstlerische Positionen zum Thema Meer gegenüber. Von Oscar Droege (1898 – 1983) werden farblich wie technisch beeindruckende Holzschnitte zu sehen sein. Der Künstler Jens Søndergaard (1894 – 1957) gehört zu den wichtigsten dänischen Expressionisten. In seinen grafischen Arbeiten zeigt sich deutlich die Verbundenheit zur dänischen Westküste Jütlands. Die realistische Küstenmalerei und die Meerbilder von Lars Möller (geb. 1968) und Ulf Petermann (geb. 1950) zeigen einen aktuellen Ansatz, der in seiner Eindringlichkeit die Kraft und das Wesen der See zum Ausdruck bringt

» Abendveranstaltung 9. August 2011

Mein graues Herz“ – Die Geheimnisse der Frida Kahlo

Ein Lichtbildervortrag von Dr. Hans Thomas Carstensen        

» Abendveranstaltung: Dienstag, den 6. Juli 2012

„…von Meer, Wellen und Wolken…“

literarisches Strandgut – angespült von

Joachim Ringelnatz und anderen Poeten

auf-gelesen von Wolfgang Berger (Schauspieler und Sprecher) mit Paul Eberhardt am Flügel

» Ausstellung vom 27. März bis zum 5. Juni 2011

k o p f ü b e r
Malerei von Anja Pletowski und Sven Rudolph

In der unteren Etage des Kunsthauses sind die expressiv farbigen und teilweise abstrakten Gemälde der in Husum ansässigen Malerin Anja Pletowski (geb. 1968). Im Obergeschoss zeigt der in Berlin lebende Maler Sven Rudolph (geb. 1960) seine subtilen Figurenbilder und ausdrucksstarken Porträts in Mischtechnik auf Papier und Buchenholz.

» Ausstellung: "Kinder können Kunst"

Kinder trauen sich, ihre Ideen und Gefühle in Farben und Formen auszudrücken. Und sie haben Freude daran, mit ihren Händen kleine Kunstwerke zu schaffen.

Das haben die Ostangler Versicherungen zusammen mit dem Kunsthaus Hänisch in Kappeln unterstützt.

Zur Eröffnung am 14. März 2011 waren noch nie so viele fröhliche Künstlerinnen und Künstler anwesend. Die Ausstellung der Kindergartenbilder wurde eine Woche lang im Kunsthaus gezeigt.

» Abendveranstaltung am Montag den 14. Februar 2011 um 19.30 Uhr

„Ungewöhnliche Geschichten – außergewöhnlicher Autoren“

Werner Hoffmann-Limburg liest mit musikalischer Umrahmung von Ulf Schirmer



Schülerausstellung vom 6.2.2011 bis 6.3.2011

 
Menschenbilder

 

Schülerinnen und Schüler der umliegenden Schulen zeigen ihre Arbeiten zum Thema Figurenbild und menschliche Wahrnehmung.

Die Arbeiten sind in unterschiedlichen Techniken, wie Bleistiftzeichnung, Gouache, Acryl und verschiedenen Mischtechniken entstanden, auch plastische Arbeiten werden gezeigt.

»  Ausstellung vom 24.10. 2010 bis 16.1.2011

Fußmann und Gleichgesinnte

Malerei von Klaus Fußmann und Hans-Joachim Billib, Christopher Lehmpfuhl, Katja Krouppa, Monika Taffet, Christine Weber

Von 1974 bis 2005 lehrte Klaus Fußmann als Professor für Malerei an der Hochschule der Künste in Berlin.

In einer Gemeinschaftsausstellung zeigt das  Kunsthaus Hänisch Bilder von Klaus Fußmann und seinen ehemaligen Meisterschülern.

In klein- und großformatigen Gemälden wird deutlich, wie bei den ganz eigenständigen künstlerischen Positionen die Impulse des Lehrers spürbar sind.

Trotz der völlig unterschiedlichen thematischen und stilistischen Ansätze bleiben die Künstler durchaus Gleichgesinnte im Geiste der gegenständlichen Malerei.

» Dienstag, 2. November 2010, 19.30 Uhr

Caravaggio – Maler und Mörder 

Ein Lichtbildervortrag von Eva Rostock

 

In der Malerei wie im Leben dieses Jahrhundertkünstlers, der vor genau 400 Jahren unter tragischen Umständen starb, liegen Licht und Düsternis eng beieinander. Sein Werdegang verlief dramatisch. Der radikale Realismus seiner Malweise, mit der er seine Zeitgenossen ebenso schockierte wie begeisterte, revolutionierte die Kunst um 1600 und öffnete den Weg von der Renaissance zum Barock. Bis heute gilt Caravaggio als eine der faszinierendsten Gestalten der Kunstgeschichte.

 

» Ausstellung vom 27. Juni bis zum 26. September 2010

Gerhart Bettermann (1910 - 1992)

Eine Retrospektive zum 100. Geburtstag
»  Dienstag, 27. Juli 2010, 19.30 Uhr

Literarischer Sommercocktail aus Prosa und Lyrik

Der Kieler Rezitator Matthias Wilms hat einen Sommercocktail aus Prosa und Lyrik unter­schiedlicher Autoren gemixt, mit allen Zutaten, die mit dem Sommer verbunden sind: Urlaub, Sonne, Baden, Strand und Meer. Musikalisch wird der Vortrag begleitet von Paul Eberhardt an Cello und Flügel.

» Ausstellung vom 27. März bis zum 6. Juni 2010

Michael Arp

Friedel Anderson

Nikolaus Störtenbecker

 

Stillleben • Interieur • Landschaft

» Von der Renaissance zu den Norddeutschen Realisten

 

Dienstag, 1. Juni 2010, 19.30 Uhr

Nikolaus Störtenbecker:
Eine kunsthistorische Betrachtung

 

» "Sie sprechen von mir nur leise .."

Dienstag    11. Mai 2010     19.30 Uhr

Das Programm - Mascha Kaléko

Ein lyrisch-musikalisches Portrait mit der Schauspielerin Paula Quast und dem Musiker Henry Altmann als Hommage an die Literatin Mascha Kaléko.

» Kunst und Schrift

A K T I O N S W O C H E N vom 14. Februar bis 7. März 2010

Museum zum Anfassen

Eine Ausstellung mit verschiedenen Schwerpunkten

- Schülerarbeiten verschiedener Jahrgangsstufen

- Ein altes Handwerk: Die chinesische Kalligrafie in Material und Technik vorgestellt von Brigitte Wollert aus Arnis

- Experimentelle Arbeiten zu alten und neuen Zeichen in Fotografie und Siebdrucktechnik von Ursula M. Baldrich aus Kiel

Begleitend wird jeden Sonntag um 16.00 Uhr eine kostenlose Familienführung angeboten. Außerdem zweimal wöchentlich Kindernachmittage zur Selbst-Erprobung von chinesischem Pinsel, Tusche und Reispapier, einmal wöchentlich auch für Erwachsene.

» 23. Februar 2010

Die Malerschule Skagen 

Eva Rostock erzählt in ihrem Lichtbildervortrag über die Entstehung der Künstlerkolonie gegen Ende des 19. Jahrhunderts und ihre Werke über mehr als drei Jahrzehnte.

» Ausstellung vom 25. Oktober 2009 bis zum zum 24. Januar 2010

Peter Nagel

Malerei und Grafik

 

Peter Nagel wurde 1941 in Kiel geboren.

Er ist Mitbegründer der Künstlergruppe ZEBRA (1965) und vertritt seit den 60er Jahren konsequent einen neuen Realismus. Von 1985 bis 2004 lehrte er als Professor für Malerei an der Muthesius Kunsthochschule Kiel.

Der international anerkannte Künstler lebt heute in Kleinflintbek in der Nähe von Kiel und in der Toskana. In einer Werkschau groß- und kleinformatiger Bilder werden neben bekannten und mit verschiedenen Preisen ausgezeichneten Arbeiten auch die neuesten Werke von Peter Nagel vorgestellt.

» 8. Dezember 2009: Raritäten romantischer Klaviermusik

Joachim Liß-Walter spielt am Flügel Klavierstücke von Haydn, Mendelsohn-Bartoldy, Schubert, Foerster, Nedbal und Fucik.

 

» Sommerausstellung: 28.06. – 27.09.2009

100 Jahre Kunst
in der Schleiregion
und an der Flensburger Förde

Angeln war und ist bis heute für Künstlerinnen und Künstler ein beliebtes Rückzugsgebiet und ein attraktives Arbeitsfeld. Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt durch die schleswig-holsteinische Landschaftsmalerei des 20. Jahrhunderts und offenbart ganz unterschiedliche künstlerische Ansichten der Region zwischen Flensburger Förde, Schlei und Ostsee.

 

Die Auswahl umfasst folgende Künstler:

Michael Arp, Dorothee Bachem, Heribert Bahndorf, Gerhart Bettermann, Hans-Joachim Billib, Heinrich Blunck, Klaus Fußmann, Barthel Gilles, Erich Heckel, Hans Holtorf, Arthur Illies, Theo Jensen-Husby, Heinrich Kutzer, Käte Lassen, Walter Magnussen, Lars Möller, Kay H. Nebel, Eva Pankok, Otto Pankok, Heinrich Petersen-Angeln, Joachim Rágóczy, Gerda Schmidt-Panknin, Nikolaus Störtenbecker, Gertrud von Hassel, Niko Wöhlk

 

Einige Werke von Hans Holtorf, Barthel Gilles und Gerhart Bettermann sind von den Erben der Künstler ausgeliehen worden. Bei Interesse stellt sich das Kunsthaus Hänisch gerne zur Kontaktvermittlung zur Verfügung.

» 21. September 2009

"Satire hoch 3"



Werner Hoffmann-Limburg liest satirische Texte von Kurt Tucholsky, Wolfgang Borchert und Manfred Kyber. Dabei wird er von den Improvisationen Ulf Schirmers an Klarinette und Saxophon begleitet.

» 7. Juli 2009, 19.30 Uhr

„Anders Zorn – Ein heiterer schwedischer Maler“

 

Stimmungsvolle Landschaften – schöne Frauen – reizvolle Kinder aus der Welt unseres Nachbarlandes Schweden malte der Liebermann-Freund Anders Zorn um die Wende des vorigen Jahrhunderts. In ihrem heiteren Vortrag stellt Eva Rostock im Kunsthaus Hänisch diesen heute in Deutschland fast unbekannten großartigen Künstler vor. Das Werk von Anders Zorn fügt sich sinnvoll in den Rahmen der derzeitigen Ausstellung ein und bietet einen sommerlichen Kunstgenuss.

7. April 2009, 19.00 Uhr


"Ein Abend der Romantik"


Der Kunsthistoriker Dr. Alf Hermann spricht über sieben Gemälde von Caspar David Friedrich. Er wird begleitet von dem Konzertpianisten Sergej Leipson.

Frühjahrsausstellung vom 29.03. – 09.06.2009


Jobst von Harsdorf
Venedig
Böden-Lichter-Fluten

 

"Unterwegs - nach Venedig und anderswohin" steht für Arbeit an Ort und Jahren. Arbeitsort kann Venedig sein, eine Olive, der Wümmefluss oder der Garten. Der Gegenstand ist Anlass für die Beschäftigung mit Form, Farbe, Struktur und Rhythmus.

Gezeigt werden Arbeitsreihen aus den letzten Jahren - Aquarelle, Lithographien und Zeichenbücher.

 

 

Ausstellung vom 26. Oktober 2008 bis 18. Januar 2009:

 
Gerda Schmidt-Panknin
Atlantikinseln und Bilder der letzten Jahre


Die Eröffnungsausstellung im Kunsthaus Hänisch ist der Künstlerin Gerda Schmidt-Panknin gewidmet. Die Malerin lebt seit 1935 in Kappeln an der Schlei. Auf ausgedehnten Reisen durch weite unberührte Teile der Welt fand sie die Motive für ihre Bilder.

Im Zentrum der Ausstellung steht ihr Werkzyklus "Atlantikinseln". Hierzu zählen vor allem Landschafts- und Figurenbilder aus Irland, Skandinavien, Island, Grönland, den schottischen Inseln und dem Norden Kanadas. Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bilden ihre Arbeiten der letzen Jahre, die in Osteuropa, aber auch in Angeln und an der Westküste entstanden sind.

» 08.12.2008: "Lesung mit musikalischer Begleitung"

Werner Hoffmann-Limburg liest Siegfried Lenz, begleitet von Ulf Schirmer an Klarinette und Saxophon.